Die 6 Phasen im Gründungsprozess – und wie du sie mit Leichtigkeit meisterst

Du möchtest dein eigenes Unternehmen gründen, aber der Weg zum fertigen Business erscheint dir endlos lang? Ich zeige Dir, wie du deinen Gründungsprozess in 6 Phasen unterteilen kannst. Dabei wirst Du sehen, dass der Weg gar nicht so endlos ist, wie er scheint, und du mit der richtigen Vorbereitung dein Ziel sicher erreichen wirst.

1. Vorgründungsphase

Die erste Phase beginnt im Grunde schon in dem Moment, in dem du deinen aktuellen Berufsstatus ändern möchtest. Vielleicht bist du genervt von deiner aktuellen Anstellung, findest nicht den Job, der dich erfüllt, oder die Arbeit, die du als deine Berufung ansiehst, existiert einfach (noch!) nicht. Der erste Schritt im Gründungsprozess ist also die Entscheidung, gründen zu wollen. Einsicht ist schließlich der erste Schritt zur Besserung!

Im Anschluss beziehungsweise zeitgleich erfolgt die Ideenfindung. Was genau möchtest du als Unternehmer oder Unternehmerin anbieten? Für diesen Schritt solltest du dir Zeit nehmen. Eine so elementare Entscheidung zu überstürzen, wird nicht mit Erfolg belohnt.

2. Planungsphase

Wenn du deine Geschäftsidee ausgearbeitet hast, geht es an den konkreten Geschäftsplan. Dabei erstellt du eine Marktanalyse, das Vertriebskonzept, eine Kalkulation und Planungsrechnungen, klärst Rechts- und Steuerfragen sowie deinen Versicherungsschutz. Das kannst du nicht von heute auf morgen erreichen. Denn eine gute Planung ist schon mehr als die halbe Miete! An dieser Stelle empfiehlt es sich, ein Gründungscoaching in Anspruch zu nehmen. So übersiehst du keine wichtigen Punkte in der Vorbereitung! Mein Tipp: Wenn du arbeitslos gemeldet bist, übernimmt die Agentur für Arbeit die Kosten für dieses Coaching

3. Gründungsphase

Jetzt wird es ernst! Sobald die Vorbereitungen abgeschlossen sind, geht es in die Gründungsphase. Diese wird mit der Anmeldung beim Finanzamt und bei der zuständigen Gewerbemeldestelle bzw. mit der Eintragung in das Handelsregister eingeläutet. Tatsächlich bedeutet das nur wenig Arbeit von Deiner Seite. Plane aber unbedingt entsprechend Zeit für die Mühlen der Bürokratie ein und überlege genau, wann genau der Markteintritt sowie die Geschäftseröffnung stattfinden sollen.

4. Errichtung

Nun richtest du die Betriebsorganisation ein, das heißt, du nimmt die Abläufe in deinem Unternehmen in Angriff. Außerdem startet jetzt die aktive Kundenakquise. Du kannst auch ruhig bereits in der Gründungsphase deine Fühler nach potentiellen Kunden ausstrecken. So vermeidest du eine Anfangsflaute! An dieser Stelle im Gründungsprozess zeigt sich häufig, dass die Vorstellungen vom Tagesgeschäft von dem tatsächlichen Betrieb abweichen. Lass dich davon aber nicht unterkriegen, denn an diesen Erfahrungen kannst du wunderbar wachsen!

5. Frühentwicklungsphase

Die Frühentwicklungsphase ist von einer hohen Arbeitsbelastung und der Marktetablierung geprägt. Wenn du einen Produktionsbetrieb oder ein technologieorientiertes Unternehmen gründest, solltest du hier ein sorgfältiges Früherkennungssystem in Form von Controlling nutzen. Denn zu diesem Zeitpunkt in deinem Gründungsprozess kannst du viel für künftige Vorgehensweisen lernen!

 6. Wachstumsphase

Die letzte Phase im Gründungsprozess zeugt von dem Erfolg deines Unternehmens. Die erste Einrichtung deines Unternehmens muss aufgrund der wachsenden Nachfrage optimiert werden. Dazu kann ein höherer Bedarf an Mitarbeitern und größere Büro- und Gewerberäume gehören. Auch der ursprüngliche Geschäftsplan muss an die neue Situation angepasst werden. Plane Erweiterungsmaßnahmen sorgfältig und behalte deine Zukunftsperspektiven im Blick.

Am Ende des Gründungsprozess führst du ein rentables, wachsendes Unternehmen. Du willst noch mehr über den Weg zum eigenen Business wissen? Im kostenlosen Gründer-Know-how erfährst du alles, was du als angehender Unternehmer wissen musst!

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